Habe gelesen, es seien inzwischen mehr Bots als Menschen im Internet unterwegs. Dann hoffe ich, dass hier nicht nur die KI sondern auch mal ein Menschen was mitnehmen kann.
Im Mai haben wir überdurchschnittlich viele Leute getroffen.
Am 01. Mai einen Schulfreund und seine Frau nach einer Radtour nach Ladenburg, deren Wohnort. Da Treffen in der Vergangenheit nie wirklich einfach war, waren die spontane Verabredung und die netten Gespräche umso besser.
Am Tag darauf trafen wir O. zu einem Waldspaziergang. Leider ohne Frau, da krank, aber mit einem jungen Hund.
Dann luden wir Strohwitwer D. auf einen Outdoorkaffee auf die Parkinsel ein. Thermoskanne, Sonne, Bank, quatschen.
Am nächsten Feiertag des Mai besuchten wir E. & T. und kochten zusammen. Für das geplante Outdoorkochen regnete es leider zu viel.
Wir besuchten I. & R. in Heidelberg, weil sich mit fortgeschrittenem Alter immer mehr die Worte „man weiß nicht wie lange noch…“ breit machen. Danach nochmal zu E.& T. Wir bespaßten E. nach einer OP und ließen uns diesmal von T. lecker bekochen.
Wir trafen zufällig M. und S. beim Café Palpito, was nett war.
Meinen Vater hatten wir im Thema „Haushaltshilfe“ beraten. Unklar, ob daraus was wird. Aber schön, dass er um Rat fragt.
Und es gab noch viele andere Zufallsgespräche, die ich hier nicht aufzählen will und kann.
Bei meiner Arbeit waren Betriebsversammlung und Betriebsratswahl besonders. Leider ist weiterhin gewöhnlich zu jammern, anstatt Probleme zu lösen. Klingt schlimmer als es ist, ich mache meinen Teil der Arbeit anders und fühle mich auch damit zufrieden.
Das Wetter im Mai empfanden wir teilweise als unangenehm warm. Immerhin konnte ich dadurch die Terrasse barfüßig schrubben. Und wenn es dem Hund für eine Runde zu heiß war, fand ich das gar nicht schlecht.
Im Haus ist der dritte Hund angekommen. Über die Schreibweise des Namens hatte sich Herrchen laut seiner Auskunft keine Gedanken gemacht. Dann lege ich mich auf „Lissy“ fest. Ein unsicherer Hund, aber zum Glück kein Kläffer. Davon gibt es ja schon ein Exemplar im Haus.
Zusätzlich zu Parkrun (wir) und Tuesday Run Club (ich) waren wir zu zweit beim Unicef-Lauf auf dem Universitätsgelände Mannheim. Sehr wenig Teilnehmer. Wohl zu wenig Werbung für das Event, zu lässig, also eher schlecht organisiert. Unsere Parkruntruppe hatte mehr Läufer als die Studenten. Trotzdem hat es Spaß gemacht.
Wir hatten Hochzeitstag, 32 Jahre. Das Bemerkenswerte ist zwar schon die Zeit, aber mehr, dass wir uns noch suchen und sehr gern haben.
Ein Woche Urlaub in Bad Herrenalb. Mit S-Bahn hin, gutes Hotel, wandern, laufen, schwimmen, Sauna, Parkrun in Karlsruhe. Sozusagen Erholung mit Sporteinlagen. Am Abreisetag Wecker um 6 Uhr, damit wir vor dem Frühstück und Abreise noch einen Lauf durch den angrenzenden Wald machen konnten. Ja, so sind wir scheinbar geworden. Und das ist gut so.
Weil das Schwimmen im Hotel Freude gemacht hatte, gingen wir mal testweise hier ins Freibad. Laufen, radfahren, Krafttraining, schwimmen. Wenn das so weitergeht, kandidiere ich später mal, wenn es soweit ist, für das Abzeichen „rüstiger Rentner“. Sport klappt in diesem Monat echt gut.
J.s Lastenrad war nun zum 4. Mal in der Radwerkstatt, um die Enviolo-Schaltung gangbarer zu machen. Gute Nachricht: Der testweise Tausch der Nabe mit der Schaltung brachte nichts. Also viel Geld für den Tausch gespart. Schlechte Nachricht: Bleibt beim anstehenden 5. Mal Werkstatt nur noch der Tausch der Hüllen der Züge. Alles andere wurde bereits getauscht. Ich wäre froh, wenn dann der Schwergang weg wäre. Es fehlt mir ein wenig die Zuversicht.
Gelesen:
Bücher und Barbaren von Travis Baldtree. Als leichte Lektüre okay.
Bellboy von Jess Jochimsen. Gut, weil witzig und traurig zugleich. Und manche Beschreibung der Provinz im Jahr 2003 finde ich sehr treffend. Die Bemerkung, dass es Rucola von Unkraut zu Delikatesse geschafft hat, werde ich noch oft benutzen.
Ikigai von Ken Mogi. Mhm, die fünf Säulen von Ikigai finde ich interessant. Aber dass ich so viel über Sushi, Ramen und Sumo lesen musste, um die Prinzipien zu verstehen, glaube ich nicht.

Wenn ich das Lastenrad zur Werkstatt bringen muss, kommt das Faltrad zum Einsatz. Ein Weg als Fracht, dann als Rad.