Fotowalk: 1x Kirche, 3x Krankenhaus

Gestern zur Auflockerung des Alltagstrotts mal wieder jemanden, den ich sehr selten sehe, getroffen. Damit das Abholen bei der Arbeit und die Laufstrecke mit nur ungefähr festgelegtem Ziel einen Namen hat, hatte ich einen Fotowalk ausgerufen. Ich muss zugeben, dass sowohl das Plaudern über viele Themen als auch der notwendige, nicht nur nach Fotogesichtspunkten festlegbare Weg, die Konzentration aufs Fotografieren erschwerte. Trotzdem bin ich mit meiner Ausbeute zufrieden. | mehr

Es wird, ich weiss

Ich wusste vom Vorbeiradeln nur vom "ES WIRD". Als ich mir nun die Zeit für ein Foto nahm, kam ich im Durchgang beim "ICH WEISS" vorbei. Das Gebäude spricht mich an. Wo sich in letzter Zeit so viel schlecht anfühlt. Oder sich schlecht entwickelt. Ich werte dies als hoffnungsvolle Aussage. Das ist meine Bedeutung. Auf der Seite des Künstlers Adib Fricke lerne ich, dass der Fokus auf Wissen liegt. Aber Hoffnung ist auch hier genannt. Und ich lerne eine schöneres Wort für Durchgang. | mehr

Silberblock

Am Sonntag waren wir bei einer Matinee im Gesellschaftshaus der BASF. Mal wieder Kultur tanken, den Horizont erweitern.Tolles Konzert in einem sehenswerten Gebäude. Aber darüber will ich gar nicht schreiben. Beim ersten Blick in den Saal fielen mir gleich die vielen grauhaarigen Köpfe auf.Färben scheint mir, wie ich finde zum Glück, nicht mehr so modern zu sein. Ein paar jüngere Köpfe waren natürlich auch dazwischen und selbst wir haben doch noch das Durchschnittsalter im Saal gesenkt. | mehr

Stranger Things?

Ich mag Nebel. Außer auf der Autobahn, aber da bin ich ja fast nie. Alles wird ruhiger, gedämpfter, geheimnisvoller. Das Foto entstand früh morgens. Ich bin extra zum Heizkraftwerk gelaufen, weil der Schornstein in der Zeit vor Weihnachten in Rot erstrahlte und dies im Nebel besonders gut aussah. Danach habe ich die letzten beiden Staffeln von Stranger Things angeschaut. Und jetzt sehe ich das Foto mit leicht anderen Augen. | mehr

Sonderpostkarte Rathaus Eröffnung

Beim Aufräumen habe ich diese Sonderpostkarte wieder in die Hände bekommen. Erinnerungen sind oft eine weiche Masse, aber ich kann mich noch recht gut erinnern, wie stolz ich war, dass ich diese Sonderpostkarte am Eröffnungstag kaufen konnte. Die Karte kennt das Jahr, 1979, welches ich nicht mehr gewusst hätte. Bis zur Eröffnung hatten wir (eine kleine Gruppe ca. 13-jähriger, die sich im Viertel gefunden hatte) das Umfeld der Großbaustelle als Spielplatz benutzt. | mehr

Ludwigeshafen

Hundespaziergänge können für mich sehr langweilig sein. Aber manchmal sieht man etwas, was zum Schmunzeln geeignet ist. Ich frage mich, erfolgte die Beauftragung für die Beschriftung dieses Fahrzeugs mit "Ludwigeshafen"?Oder kämpft der Beschrifter so mit Buchstaben, dass er den Fehler nicht merkte?Oder hat er den Fehler selbst eingebaut, was scheinbar dem Auftraggeber nicht aufgefallen ist oder stört? Werde es nicht herausfinden. Ist für das Schmunzeln aber auch egal.Grüße aus Ludwigeshafen! | mehr

COPLANT, 2. Akt, und Alltag drumrum

Achilles war nach dem langsamen Parkrun im Gehen am Samstag okay. Bis wir am Sonntag etwas zu spät und deswegen zu eilig zur S-Bahn nach Heidelberg gestresst sind. Zwei bis drei Tage "Belohnung". Was für ein langwieriger Mist. Trotzdem und auch trotz des Wolkenbruchs auf dem Weg zum Bahnhof hat sich das Ziel, das Festival "Vegan für alle", geschmacklich und durch die nette Gesellschaft von E. und T. gelohnt. Mit der Form einiger Produkte hatte ich jedoch Probleme. | mehr

COPLANT, lebenswerte Stadt, Sport

Schon lange kein Wochenkonzentrat mehr geschrieben. Vor fast genau einem Jahr hatten wir uns bei der COPLANT-Studie als Teilnehmer beworben. Und wurden abgelehnt, da es wohl genug vegane Teilnehmende gab. Jetzt sollten wir doch kommen. Also letzte Woche mittags nach Heidelberg gefahren. Zu zweit, ohne Hund, aber mit Zug und zwei Bromptons. Fast wie ein Ausflug.Viele Erklärungen bekommen, was wir nun tun sollen. Einige Einverständnisunterschriften abgegeben und sehr viele Online-Fragenbögen zu Gesundheit, Ernährung, Lebensstil, Nachhaltigkeit erledigt. | mehr

Fliesen des Grauens

Bevor der Abriss des Rathaus Centers in Ludwigshafen auch irgendwann die unterirdische Straßenbahnhaltestelle verschwinden lässt, habe ich nochmal ein Foto der Wandfliesen gemacht. Als Jugendliche nutzten wir die damals noch zweigeschössige Haltestelle nach der Eröffnung 1979 als Spielplatz. Ausgerüstet mit Walkie Talkies spielten wir fangen. Im ganzen Viertel, aber eben auch im „verbotenen Untergrund“. Wir hatten ein paar ernste Begegnungen mit dem Wachdienst. | mehr

Warum hieß „mein“ Park so seltsam?

"Mein" Park ist der Ebertpark in Ludwigshafen, weil er um die Ecke liegt und bei verschiedenen Aktivitäten ein gutes Ziel ist. Beim Sport gerne mittendurch oder mit dem Hund zur Hundewiese und dann halt aussen entlang. Durch Zufall, na ja, durch Abo eines Hashtags, habe ich bei postcard-from-the-past bei Tumblr eine alte Ansichtskarte vom Ebertpark entdeckt. Interessant fand ich aber weniger das Foto sondern mehr die Beschriftung Hindenburgpark und die Angabe des Straßennamens. | mehr