Podcast-Tipp: Fotomenschen

Fotografieren ist zur Zeit bei mir meist auf Handyknipserei verkommen. Aber das Thema reizt mich weiterhin. Welche Freude, dass ich einen Podcast entdeckt habe, der mich in der Vielzahl der Themen rund um die Fotografie interessiert und auch unterhält. Ich kopiere hier mal die Beschreibung des zugehörigen Twitteraccounts ein: Ein Geschichts- und Geschichtenpodcast über Fotografierende, Fotografierte und alle anderen.

Ich höre die Folgen gerade von alt nach neu und bin mir sicher, dass ich dabei bleiben werde.
Ich kann nur empfehlen, es mir nachzumachen: Fotomenschen von Dirk Primbs.

Und was soll das hier jetzt werden?

In Kurzform: Noch keine Ahnung.

Etwas detaillierter: Ich hatte ca. in den Jahren 2008 bis 2012 zwei Blogs bei wordpress.com.
Ein Blog für Fotos, bei dem ich 1417 eigene Bilder, oft eins pro Tag, gepostet hatte. Ein Blog für alles andere, hier wurden 871 mehr oder meist weniger interessante Dinge veröffentlicht.
Wenn man sich das Phänomen „Internet ist neu“ vorstellen kann, kann man sich denken, dass es am Anfang spannend war, mit der Welt in Kontakt zu kommen. Ich habe das Piepen des Modems noch im Ohr (wobei das 2008 evtl. schon Geschichte war?) und die quälenden Ladezeiten noch im Kopf.
Den Spruch, dass Reichweite und Resonanz fürs Bloggen nicht wichtig sein sollten, habe ich oft genug gelesen. Trotzdem hat das Fehlen von Beidem doch dazu geführt, dass ich irgendwann alles auf „privat“ gestellt und meine Zeit in andere Dinge investiert habe. Eine sehr gute Entscheidung!

Und was hat sich nun geändert?
Ich kann es, weil ich die günstige Webadresse sowieso bezahle und die Technik beherrsche. Ich sollte was tun, weil die alte Homepage nicht nur langweilig sondern auch mit Links ins Nirvana veraltet war.
Ich will es nochmal versuchen, weil ich mir heutzutage keinen Stress mehr mache, gespannt bin, was diesmal passiert, weil meinem gereiften Ich die Resonanz und Reichweite nicht mehr so wichtig sind (noch zu beweisen). Eventuell können meine Verwandten um die 80 mal Dinge finden, die sie z.B. „in diesem Instagram“ noch nie gefunden haben.

Im Idealfall macht es mir heute mehr Spaß als Ärger. Im schlechtesten Fall, bei dem ich später wieder „Eine sehr gute Entscheidung!“ sagen würde, gibt es ja „löschen“ oder auf „privat“ stellen. Mal sehen.