Monatsrückblick April 2026

Collage aus fünf Fotos: oben links ein stilisiertes Zahnmodell auf einem Fensterbrett vor Stadtblick, oben rechts eine Person im Zimmer am geöffneten Fenster mit Blick nach draußen, unten links eine Person mit roten Hasenohren vor Waldweg, unten mittig der Eingang der Markthalle mit vielen Menschen, unten rechts eine Person von hinten mit hochgesteckten Haaren im Freien.

Mit einer Ahnung zum Zahnarzt. Mit einem Zahn weniger nach Hause. 1. April, kein Scherz.

Ein Ausflug mit der Bahn nach HD, um mit Familie und Freunden bei bestem Wetter zur Thingstätte zu wandern und danach in der Altstadt einzukehren. Küche aus Nord-Ost-Afrika. Passt, das Wanderwetter war ja tlw. zu warm.

Am 08. kommt L. mit dem Nachtzug aus dem Land mit Schnee zu uns ins Land der blühenden Bäume. Nachtzug mal wieder Training für die Nerven. Drei Stunden an der Grenze auf eine Lok gewartet und natürlich die gebuchten Anschlüsse verpasst. Die aufgehobene Zugbindung gilt auch für internationale Reisen. Spannend ist es dennoch, wenn man Tickets bei verschiedenen Bahnunternehmen hat und sich entscheiden muss: schnell einsteigen oder noch eine Stunde mit Informationssuche verlieren. „Na klar nehmen wir Dich mit“ war übrigens die Reaktion am ICE in Hamburg.

Schön, dass L. da ist. Führt zu vielen gemeinsamen Aktivitäten. Führt die Kinder zusammen und zu vielen Treffen. Angenehm zu fünft, aber auch „nur“ zu dritt. Ich habe Begleitung beim Tuesday Run Club und wir sind eine mehr beim Parkrun. Sonntagswanderung zum Weinbiet, natürlich mit Essen, weil L. da auch mal hin wollte.

Bei der Arbeit herrscht Chaos, weil der Kunde unbeirrbar die alten Tarife beauftragt. Und meine Chefin wurde aus dem Firmennetzwerk gekickt. Nix Computer, nix Handy über Tage. Sie platzt, ich habe eher Ruhe.

Am 16. fahren wir zu fünft mit dem Zug (pünktlich!) nach Berlin. Die Wohnung ist sehr schön. Dann geht es gleich um die Ecke zum Streetfood Thursday in die Markthalle 9. Die nächsten Tage nehmen wir Tagestickets für die Öffis, passt genau für 5 plus 1 Hund.
Der Zutritt zum Treppenhaus des Amtsgerichts wird uns wegen Veranstaltung verweigert. Fußweg zu Luiban. Ein Paradies für Schreibwarenleute wie mich. Foto Impex sollte aufhaben, hat aber ohne ersichtlichen Grund zu. Dann eben nicht. War zum Glück kein Umweg, weil U-Bahn Station nebenan. Wir fahren eine Station und laufen zu The Sanctuary – the vegan Italian bakery. Zuerst eine herzhafte Runde, dann eine süße, plus Kaffee. Sehr lecker und auch sehr lustig, weil wir viel reden und lachen. Wir laufen zu einer alten Markthalle, weil dort eine öffentliche Toilette sein soll. Leider verschlossen. Auf dem Weg dorthin kommen wir aber am einem kleinen, super gefüllten Küchengeschäft vorbei. J. will mir einen Sparschäler mit breitem Griff zeigen, wir kaufen diesen und eine größere Thermos vom Kinto. Die kleine, die wir Zuhause haben, ist so extrem gut. Und eine Plastikflasche von Kinto, damit ich auch in die „habe immer Wasser dabei“-Kaste aufsteige. Das Anschauen des Sparschälers hat 89 Euro gekostet. Aber sehr schöne Sachen. Wir laufen zum Wall Memorial. Weil die Jüngeren da noch nicht waren und als Bonus dort ein Toilettenbesuch möglich wird. Über Nordbahnhof zurück bis zum Schlesischen Tor. Ausruhen in der Wohnung. E. und L. schlafen ein, T. liest. Der Rest trinkt Tee. Später zeichnet L. ihr grafisches Tagebuch. Wir laufen nach Friedrichshain und essen sehr gut und sehr reichlich bei Dervish, einem veganen Usbeken (also eigentlich ein Unding). Auf dem Rückweg gehen wir zu einem 100% plant based REWE. Zuhause Tee und die erwachsenen „Kids“ spielen Switch und anderes.
Am Samstag zu dritt zum parkrun Hasenheide. Trotz mehrfacher Warnung unseres Vermieters, dass der Park eine No Go Zone sei. Zu anderer Uhrzeit sicherlich. Zwei Runden mit einer „Bergetappe“. Nachmittags zu Modulor. Oh Himmel, hier gibt es so viel, dass man sich gar nicht darauf konzentrieren kann, was man will. U-Bahn nach Friedrichshain, zu Wahrhaft-Nahrhaft.  J. geht mit Hund zur Wohnung, zu viert geht es direkt weiter zu Urban Nation. Dann Pause für alle. Erneut nach Friedrichshain zu 1990 Living. Sehr gutes vietnamesisches Essen.  Weit über 20.000 Schritte, Achilles lässt mich spüren, wie er das findet.
Am Sonntag geht die Jugend in Rummelsburg bei Ostbloc bouldern. Wir gehen mit, trinken aber nur Kaffee, gehen mit dem Hund und sind zum Essen wieder in der Halle. Trotz starkem Regen ziehen wir nochmal los nach Friedrichshain. Am wenigsten Regenschutz hat der Hund, gefolgt von L., die zwei nicht regendichte Jacken übereinander zieht. Unser Wunschrestaurant hat Probleme mit der Küche. So gehen wir weiter zu Iro Izakaya. Ramen ist umso besser, je nasser man ist.
Regnerischer Abreisetag. Und so gehen wir gegen Mittag mit Umweg über die East Side Gallery zum Ostbahnhof. Letzter gemeinsamer Stopp, bevor wir uns trennen und L. eine andere Richtung zu ihrem Zuhause einschlägt. Traurig.
Unsere Zugfahrt verläuft angenehm und pünktlich! Wir sind schon Zuhause, da bangt L. in Berlin noch, ob ihr verspäteter Nachtzug überhaupt noch kommt. Am Ende der Hoffnung taucht er doch noch auf. Man munkelt, die SJ würde diese Nachtzugverbindung demnächst aufgeben, weil pünktlich fahren nicht möglich sei. Das bezweifle ich zwar, aber wenn man keine Lust hat, soll man lieber aufhören.

Der Rest des Monats in Stichpunkten:
Eine Radtour nach HD-Kirchheim zu E., reden, kochen und zusammen essen.‘
Einmal als Helfer bei Parkrun.
Ich habe einer Bank gekündigt, weil es dann weniger verzettelt wird.
Nochmal Zahnarzt, weil er wegen Ziehen nicht zum Bohren gekommen war. Nochmal ein Coplant Wiegetag, leicht nervig, obwohl wir inzwischen wissen, wie man das macht.
Lastenrad zum dritten Mal ohne richtigen Erfolg zur Werkstatt gebracht. Alles getauscht, nur die eigentliche Enviolo-Schaltung in der Nabe noch nicht. Die Schaltung geht aber leider noch immer so schwer, dass es nervt. To be continued…

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